FDP Ennepe-Ruhr

Die Liberalen zwischen Ennepe und Ruhr

Bund der Steuerzahler bekräftigt Kritik der FDP

Die Freien Demokraten im Ennepe-Ruhr-Kreis sehen sich durch die jüngste Statistik vom Bund der Steuerzahler in ihren Forderungen bestätigt.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist der teuerste Landkreis im gesamten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Von keiner anderen Kreisverwaltung werden die kreisangehörigen Kommunen -und somit die Bürgerinnen und Bürger- so hoch zur Kasse gebeten. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt auch der Bund der Steuerzahler, nachdem er 31 Landkreise in NRW untersucht hat. Wie auch die FDP Kreistagsfraktion fordert er dabei die Kreise zu mehr Sparanstrengungen auf, um die Städte zu entlasten.

Die FDP-Kreistagsfraktion fühlt sich durch diese Veröffentlichung in ihrer Kritik bestätigt, dass der EN-Kreis leider zu oft alte, ineffektive Strukturen fortgeführt habe, statt sich mutig den Zukunftsprojekten zu widmen und notwendige Investitionen zu ermöglichen. „Statt ständig damit beschäftigt zu sein, aufkeimende Kritik öffentlichkeitswirksam von sich zu weisen, sollten der Landrat und die ‚Verhinderungsmehrheit‘ aus SPD und Grünen im Kreistag lieber einmal beginnen, ihrer Pflicht zur Sparsamkeit gegenüber den Steuerzahlern nachzukommen.“, stellt der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Michael Schwunk, fest. Vor diesem Hintergrund stehe für die Liberalen außer Frage, dass nicht der Steuerzahlerbund einen Keil zwischen Städte und Kreis treibt, sondern vielmehr ein exorbitant teurer ÖPNV, ein ineffizientes Jobcenter sowie ein überdurchschnittlich teures Gesundheitsamt. „Die Reaktionen aus der Kreisverwaltung sind immer dieselben. Dieses Vorgehen mussten wir bei der Debatte um den gescheiterten Solidarpakt bereits erleben: Statt den Überbringer der schlechten Nachricht an den Pranger zu stellen, wäre man in der Kreisverwaltung besser beraten, endlich zu handeln, um die rote Laterne in NRW abzugeben.“, so Schwunk abschließend.