FDP Ennepe-Ruhr

Die Liberalen zwischen Ennepe und Ruhr

FDP in Ennepetal diskutiert über Handwerk und Mittelstand

DSCN9867IMG_3428Zahlreiche Gäste kamen am Dienstag, den 04. April 2017 ins Industriemuseum Ennepetal zur Podiumsdiskussion „Handwerk und Mittelstand – treibende Kraft für Wohlstand und Wachstum“. Die FDP Ennepetal hatte gemeinsam mit dem FDP-Kreisverband Ennepe-Ruhr zu der Veranstaltung eingeladen. Als Gastredner durfte Klaus Muck, FDP-Vorsitzender in Ennepetal, Ralph Bombis MdL begrüßen. Bombis ist Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für Mittelstand und Handwerk und hat unter anderem die Enquete-Kommission „Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW“ mit auf den Weg gebracht und auch als Vorsitzender vertreten.

In seinem Vortrag betonte Bombis die große Bedeutung von Industrie und Mittelstand, insbesondere für den Ennepe-Ruhr-Kreis: „Gerade die Industrie ist es, die unser Land stark gemacht hat und die uns schließlich auch gut durch die Krise gebracht hat.“ Dies müsse auch entsprechend von der Politik wertgeschätzt werden – insbesondere bei den aktuellen Herausforderungen. Neben der Demografie und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel sei dies insbesondere die Digitalisierung. Vor allem Breitbandversorgung, so Bombis, sei mittlerweile ein entscheidender Standortfaktor für Kommunen. Dort bestehe also dringend Nachholbedarf für die Landesregierung.

An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben Bombis auch die beiden FDP-Landtagskandidaten Bodo Middeldorf (Geschäftsführer der Bergischen Gesellschaft) und Ulrich Schilling (Breitbandbeauftragter des Ennepe-Ruhr-Kreises) sowie SIHK-Präsident Ralf Stoffels teil. Middeldorf machte besonders die Bedeutung von Bildung für Handwerk und Mittelstand deutlich: Es sei unerlässlich, dem Thema Ausbildung in der Schule wieder mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Schilling betonte, Glasfaserausbau sei nicht nur dringend notwendig für Unternehmen, auch private Haushalte müssten flächendeckend mit schnellen Leitungen versorgt werden – gerade in Zeiten, in denen immer mehr Menschen von zuhause arbeiten. Stoffels schließlich konnte das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, schließlich ist er nicht nur SIHK-Präsident, sondern auch Geschäftsführer der BIW in Ennepetal. Gerade beim Thema Digitalisierung, so Stoffels, müssten alle mitgenommen werden, sei doch die „Digitalisierung der Schmierstoff der Globalisierung“. Nur wer sich auf die Herausforderung einlasse, könnte auf Dauer am Weltmarkt bestehen.

Muck zeigte sich anschließend sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Die heutige lebhafte Diskussion hat gezeigt, dass Themen wie Ausbildung, Digitalisierung und Demographie besondere Herausforderungen für Handwerk und Mittelstand darstellen. Die Freien Demokraten haben die notwendige Sachkompetenz, um adäquate politische Lösungen anzubieten.“