FDP Ennepe-Ruhr

Die Liberalen zwischen Ennepe und Ruhr

Freie Demokraten machen Tempo bei der Digitalisierung im EN-Kreis

Die Freien Demokraten wollen die Digitalisierung im Ennepe-Ruhr-Kreis schneller vorantreiben. Daher haben Sie nun ein weiteres Konzept zur Beratung in den Ausschüssen vorgelegt. Den Fokus legen die Liberalen auf die zeitnahe und unmittelbare Anbindung von Schulen und Gewerbebetrieben an das Glasfasernetz.

Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Michael Schwunk: „Die Kreistagsfraktion hat die Sommerpause genutzt, um Zukunftskonzepte für den Ennepe-Ruhr-Kreis zu entwickeln. Nachdem wir in den letzten Wochen bereits unsere Konzepte zur Kreisschulentwicklung und zur Mobilität vorgelegt haben, folgt nun in einem weiteren wichtigen Bereich ein umfassendes Konzept unserer Fraktion.“ Die Digitalisierung werde den Lebensalltag der Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis maßgeblich verändern und einen erheblichen Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit des Kreises haben. Schwunk: „Wir müssen daher Tempo machen und weiterdenken, damit der Ennepe-Ruhr-Kreis nicht in wichtigen Bereichen von anderen Regionen abgehängt wird!“

Glasfasertechnik soll zum Standard werden

Beim Breitbandausbau fordern die Freien Demokraten, dass die Glasfasertechnik im Ennepe-Ruhr-Kreis zum Standard werden solle. Glasfaser sei leistungsfähiger und störungsunempfindlicher als Kupferkabel. Der Landtagsabgeordnete der FDP, Bodo Middeldorf, erklärte, dass zur Beschleunigung dieses Glasfaserausbaus die vertiefende Zusammenarbeit mit Infrastrukturanbietern geprüft werden solle. Middeldorf: „Wir fordern einen Masterplan für den Breitbandausbau in den öffentlichen Einrichtungen, Gewerbegebieten und Schulen.“ Notwendig sei eine direkte und unmittelbare Anbindung an das Glasfasernetz. „Hierzu stehen neue Förderprogramme von Bund und Land bereit, die der Ennepe-Ruhr-Kreis abrufen kann“, so Middeldorf. Aber auch an die Verbesserung der mobilen Datenversorgung denken die Liberalen. So sollen unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Ennepe-Ruhr-Kreis Funklöcher identifiziert werden, damit sie in einem zweiten Schritt gemeinsam mit der Bundesnetzagentur beseitigt werden können.

Dienstleistungen online verfügbar

Nach den Vorstellungen der Liberalen soll der Ennepe-Ruhr-Kreis auch im Bereich des E-Government ein digitaler Vorreiter werden. Die Freien Demokraten fordern daher eine vollständige elektronische Abwicklung aller Dienstleistungen des Kreises über eine einheitliche Schnittstelle. Laut einer aktuellen Forsa Erhebung der FDP-Bundestagsfraktion wünschen sich 68% der Bürgerinnen und Bürger eine solche einheitliche Behördenstelle. Bei den 18-29-jährigen sind es sogar 79%.

Durch Open-Government Projekte erhoffen sich die Freien Demokraten einen orts- und zeitunabhängigen Dialog mit den Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis und wollen neue Formen der gesellschaftlichen Partizipation schaffen, die Bürgerinnen und Bürger bei öffentlichen Entscheidungen frühzeitig beteiligt. „Wir wollen die Ideen und Expertisen der Bürgerinnen und Bürger aktiv nutzen und den Ennepe-Ruhr-Kreis innovativer und effizienter gestalten. Hierzu benötigen wir konkrete Angebote, die den Dialog und die Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern stärken.“, führt Michael Schwunk die Forderungen der FDP aus. „Die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sind im digitalen Fortschritt schon viel weiter. Hier darf die öffentliche Hand zwischen Ennepe und Ruhr nicht weiter den Anschluss verlieren.“, so Schwunk abschließend.

Das vollständige und abgerundete Konzept der FDP zur Digitalisierung unter Einbeziehung des Datenschutzes liegt nun den Gremien des Kreises zur Beratung vor.