FDP Ennepe-Ruhr

Die Liberalen zwischen Ennepe und Ruhr

Neujahrsempfang der FDP Ennepe-Ruhr 2019 – ein voller Erfolg!

Die FDP Ennepe-Ruhr lud am Montagabend zum traditionellen Neujahrsempfang ins Haus „Rufes am Brunnen“ in Schwelm ein. Festredner des Abends war die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer.

Schon zu Beginn wies der FDP-Kreisvorsitzende, Michael Schwunk, auf die besondere Bedeutung des Themas Bildung im Profil der Freien Demokraten hin: „Im Leitbildprozess von 2013 haben wir uns bewusst dafür entschieden, dass Thema Bildung bei den Freien Demokraten an die erste Stelle zu setzen.

Unter den etwa 100 Gästen fanden sich Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Ennepetals Bürgermeisterin Imke Heymann, Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser, Landrat Olaf Schade, die Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr und der Landtagsabgeordnete Bodo Middeldorf sowie zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft und Gesellschaft. Auch viele Vertreterinnen und Vertreter der Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis waren der Einladung gefolgt und verfolgten die Ausführungen der Schulministerin Gebauer mit großem Interesse.

Ministerin Gebauer bekräftige in ihrer Rede die Leitentscheidung zugunsten des gymnasialen Bildungsweges G9. Die Leitentscheidung bedeutet, dass zum Schuljahr 2019/2020 alle Gymnasien zu G9 zurückkehren, insofern sie sich nicht aktiv für die Beibehaltung des G8 Bildungsweges entscheiden. Die Aufrechterhaltung eines Wahlrechts deckt sich natürlich mit dem liberalen Gedanken und ist dadurch zu begründen, dass es auch einen nennenswerten an Anteil Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern und Schülern gibt, die dem G8 Weg sehr positiv gegenüberstehen. Vor Ort wisse in der Regel jeder was am Besten für ihn ist. „Von weit über 90 Prozent der Schulen bekommen wir das Feedback, dass diese zurück zu G9 wechseln werden“, so Gebauer. Zudem versicherte die Ministerin, dass für die wenige Ausnahmefälle, in denen Schüler von dem G9 in das G8 System wechseln müssten, Lösungen gefunden werden. „In diesen Fällen vertraue ich unseren hervorragenden Lehrerinnen und Lehrern, dass solche Ausnahmefälle durch individuelle Förderung keinerlei Nachsehen haben“, erläuterte die Schulministerin abschließend.

Zudem berichtete Gebauer über weitere Schwerpunktthemen aus der landespolitischen Arbeit. In Sachen des inklusiven Unterrichts geht die NRW-Koalition neue Wege. „Inklusion ist ein Menschenrecht. Die Vorgängerregierung hat die Inklusion leider gegen die Wand gefahren. Deswegen steuern wir nun um: An Schwerpunktschulen wollen wir Kindern bestmögliche Förderung bieten. Die unter rot-grün nur auf Quantität ausgelegte Inklusion, wird sich nun mit festen Standards vor allem an der Qualität orientieren“, berichtet die Ministerin.

Zum Abschluss berichtete die NRW-Schulministerin noch vom aktuellen Stand der Talentschulen. In Gebieten mit besonderen sozialen Herausforderungen sollen 30 Talentschulen entstehen. „Hierbei sind wir gerade in den letzten Zügen der Bewerbungen für das Schuljahr 2019/20. Wichtig ist: Wer in dieser ersten Stufe noch keine Berücksichtigung gefunden hat, kann sich für das Schuljahr 2020/21 nochmals bewerben“, zeigt Gebauer abschließend auf.

Nach den Ausführungen unserer Schulministerin, hatten wir beim gemeinsamen Grünkohlessen anschließend viel Gelegenheit zu interessantem Austausch. Wir möchten uns recht herzlich bei unseren Gästen für Ihr Interesse bedanken und wünschen allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr!

v.l.n.r. Katrin Helling-Plahr MdB, Bodo Middeldorf MdL, Schulministerin Yvonne Gebauer MdL