FDP Ennepe-Ruhr

Die Liberalen zwischen Ennepe und Ruhr

Wirtschaftsförderung im Ennepe-Ruhr-Kreis neu denken!

Am Mittwoch, den 22. November 2017, fand in den Räumen des Unternehmens Compudata in Sprockhövel unsere Veranstaltung Stark vor Ort zum Thema „Wirtschaftsförderung im Ennepe-Ruhr-Kreis neu denken!“ statt.

In einem Impulsreferat berichtete unser Landtagsabgeordneter Bodo Middeldorf über die Neuregelungen zum „Entfesselungsgesetz“. Dabei sollen insbesondere Existenzgründungen durch Bürokratieabbau und einfachere Gewerbeanmeldungen gefördert werden. Zudem sei auch der unter Rot-Grün eingeführte Landesentwicklungsplan zu reformieren, um die Ausweisung von neuen Gewerbegebieten zu erleichtern. Herr Köder erläuterte die Situation im Kreis und wies darauf hin, dass dringend mehr Gewerbeflächen erforderlich seien. Schon jetzt könnten die Unternehmen im Kreis nicht mehr im notwendigen Maße expandieren und müssten in andere Nachbarkreise und Städte ausweichen. Er empfahl die vorliegenden Konzepte zur interkommunalen Gewerbegebietsnutzung endlich aufzugreifen.

Im Anschluss an die Vorträge des Geschäftsführers der IHK, Herrn Brünger und der EN-Agentur, Herrn Köder, wurde mit den zahlreichen Gästen diskutiert, wie die Wirtschaftsförderung im Ennepe-Ruhr-Kreis verbessert werden kann und welchen Stellenwert eine starke heimische Industrie für die Menschen vor Ort hat.

Christoph Brünger von der IHK führte aus, dass der Ennepe-Ruhr-Kreis bei der Wirtschaftsförderung ein neues Leitbild brauche. Die zukünftigen Herausforderungen seien verstärkt gemeinsam anzugehen. Dies gelte nicht nur für Infrastrukturprojekte, sondern auch für die die Ausweisung von neuen Gewerbegebieten. Wenn der Ennepe-Ruhr-Kreis mit Nachbarmetropolen wettbewerbsfähig bleiben wolle, dann müsse er lernen sich gemeinsamen aufzustellen.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende, Michael Schwunk, forderte abschließend ein Bekenntnis zum Industriestandort Ennepe-Ruhr: „Diese Zukunftsaufgabe muss jetzt gemeinschaftlich von Städten und Kreis angegangen werden, um weiter die wirtschaftliche Basis des Kreises zu erhalten.“ Auch die Vertreter der städtischen FDP-Fraktionen wollen nun beraten wie sie in ihren Gemeinden mit dieser Position agieren können.